Nach einer Erhebung von bitkom Mitte März 2020 arbeiten infolge der Corona-Pandemie 49% der Berufstätigen ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Auch wir von der SRH Fernhochschule – The Mobile University haben zurzeit unser Büro gegen die eigenen vier Wände getauscht. Drei unserer Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teams verraten euch heute, wie sie die Arbeit im Homeoffice empfinden.

Nora Bercher, Studierendenbetreuung

Nora betreut aktuell neben ihren zwei Studiengängen unsere Aktion #studyfreenow. Selbstverständlich auch aus dem Homeoffice und das sogar mit tierischer Unterstützung.

Nora, wie war die Umstellung von einem Arbeiten im Büro auf Homeoffice für dich?

Die Umstellung war für mich kein Problem. Da ich die Studierendenbetreuung erst seit einigen Wochen verstärke, ist für mich der Arbeitsablauf im Büro in Riedlingen sowieso noch nicht zur Gewohnheit geworden. Durch die gut funktionierende Technik laufen die Prozesse und der Kontakt zu den Kollegen weiterhin ganz normal.

Welche Haustiere hast du?

Ich habe eine Katze, einen Hund und ein Islandpferd. Das Pferd ist natürlich nicht mit im Homeoffice, da wäre der Platz doch ein bisschen eng.

Wie unterstützen dich deine tierischen Begleiter dabei, die Studierenden zu betreuen?

Nach meinem morgendlichen Spaziergang mit meinem Hund Bless, einem Australian Shepherd, kann ich fit und ausgeglichen in den Arbeitstag starten. Tagsüber sorgt ein Stupser von der Hundenase oder kurzes Streicheln über das weiche Katzenfell für gute Stimmung und Motivation. Diese kommt allen Interessenten, Studierenden und Kollegen zu Gute. Ganz selten mischt sich Bless auch mal lautstark in ein Telefonat ein, was bisher am anderen Ende der Leitung immer für Lacher gesorgt hat.

Australian Shepherd „Bless“ unterstützt Nora im Homeoffice

Christian Beditsch, International Office

Ihr denkt, dass unser Head of International Office und Ansprechpartner für Erasmus jetzt weniger zutun hat? Im Gegenteil – er hat sogar mehr zu tun.

Hallo Christian. Viele Sachen im internationalen Bereich werden erst einmal bis auf weiteres verschoben: An was arbeitest du aktuell?

Aktuell arbeite ich im International Office daran, Studierenden, die ins Ausland oder nach Deutschland zu einem Studium möchten, eine Option zu geben, dass sie trotz der Corona Krise ihre Pläne realisieren und ein Auslandsstudium durchführen können. Hierzu haben wir englischsprachige Brückenkurse entwickelt, die Studierende im Ausland aktuell online im Fernstudium absolvieren können, um nach deren Abschluss nahtlos in ein Studium im Ausland oder in Deutschland einsteigen zu können.

Was hat sich durch Corona für dich beruflich geändert?

Wir arbeiten im Berufsalltag noch „digitaler“ – sämtliche Besprechungen und Meetings werden jetzt über Video- oder Telefonkonferenzen abgehalten. Lustigerweise ist der Kontakt zu unseren Partnerhochschulen durch Corona sogar noch intensiver und persönlicher geworden, da wir gemeinsam die Situation bewältigen und bereits neue Möglichkeiten und Angebote für unsere Studierenden entwickeln. Das ist ein schöner Effekt von Corona, es bringt die Menschen sogar „näher“ zusammen, auch im internationalen Kontext.

Was möchtest du allen Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt geplant haben, jetzt mit auf den Weg geben?

Ob Auslandsstudium, Auslandspraktikum, Summer Schools oder Studienreisen, das sind tolle Möglichkeiten, sich im Rahmen des Studiums weiterzuentwickeln und internationale Kontakte und Freundschaften aufzubauen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten und lernen Sie die Welt und die Menschen kennen! Wir sind in engem Kontakt mit unseren Partnerhochschulen und freuen uns, baldmöglichst wieder Angebote für Sie zu entwickeln – kommen Sie auf mich zu!

International Homeoffice bei Christian

Philipp Keppeler, Digital Learning Environment

Damit unsere Studierenden auch weiterhin digital mit unserem E-Campus lernen können, stellen Philipp und sein Team den Betrieb und die Weiterentwicklung der Plattform sicher.

Philipp, du hast auch vorher schon 2 Tage im Büro und 3 Tage im Homeoffice gearbeitet. War die Umstellung auf ein reines Homeoffice noch groß für dich?

Da ich das Arbeiten im Homeoffice bereits gewohnt war, war dies für mich keine große Umstellung. Ich habe mir bereits eine Routine im Homeoffice angeeignet und konnte daher „wie gewohnt“ weiterarbeiten. Ich vermisse jedoch den direkten Kontakt zu meinen Kollegen.

Homeoffice und Familie: Was möchtest du allen berufstätigen Eltern im Homeoffice mitgeben?

Für mich ist es jetzt umso angenehmer, dass ich beispielsweise die Mittagspause mit meiner Familie verbringen kann und früher in den Feierabend komme. Wenn möglich, sollte man sich ein eigenes Arbeitszimmer einrichten um konzentriert arbeiten zu können. Zudem hilft diese räumliche „Grenze“ auch das Beruflichen vom Privaten zu trennen.

Was gefällt dir an deinem Job am meisten?

Mein Job ist sehr abwechslungsreich und es warten täglich neue Herausforderungen auf mich. Durch die stetige Weiterentwicklung des E-Campus lernt man neue Technologien kennen und kann neue Trends direkt mit in die Arbeit integrieren.

Philipp in seinem Arbeitszimmer