Schon im Kindesalter hatte Maximilian Seigerschmidt einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Regelmäßig sorgte er für Schweißperlen auf der Stirn der Kindergärtnerinnen und seiner Mutter, wenn er mal wieder aus dem Kindergarten ausgebüchst war. „Mobilität zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben – sei es im Job oder privat“, erzählt der heutige Head of Corporate Relations der SRH Fernhochschule – The Mobile University mit einem Schmunzeln um den Mund. Als Jugendlicher ist er oft per Anhalter gefahren, heute geht er gerne joggen, streift als passionierter Jäger stundenlang durchs Unterholz, fährt Fahrrad, liebt Städtetrips und das Fliegen, „weil man so schnell von A nach B kommt und vor Ort noch Zeit hat, um sich auf einen Termin vorzubereiten“. Selbst auf dem Wasser kennt er kein ‚Treiben lassen‘. Denn 2018 hat er seinen Motorbootschein gemacht. Da trifft es sich gut, dass das ‚Reisen‘ bei seiner vertrieblichen Tätigkeit viel Raum einnimmt.

 

Sein Weg an die Mobile University

Dass er einmal an einer Hochschule arbeiten würde, daran hatte Maximilian Seigerschmidt bis 2016 niemals gedacht. Denn bisher arbeitete er im Marketing von verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. Doch letztlich ist es der Begeisterungsfähigkeit von Rektor Prof. Dr. Ottmar Schneck geschuldet, dass Maximilian Seigerschmidt seit inzwischen zweieineinhalb Jahren für die SRH Fernhochschule Kilometer sammelt. „Ich hatte mich ursprünglich für eine ausgeschriebene Marketingstelle interessiert, doch dann kam der Anruf von Professor Schneck, der mir mit Feuereifer seine Idee eines B2B-Systems für die Mobile University beschrieb“, erklärt der passionierte Jäger. Angesteckt von der Begeisterung des Rektors, wagte Maximilian Seigerschmidt den Sprung ins für ihn unbekannte Wasser der vertrieblichen Tätigkeit. Und so startete er im Herbst 2016 von Null – nur mit einem Schreibtisch und einem Stapel Papier – als Head of Corporate Relations der SRH Fernhochschule.

 

Gemeinsame Erfolge treiben ihn an

Bis heute hat der B2B-Bereich für Maximilian Seigerschmidt nichts von seiner Faszination verloren. „Es ist ein unglaublich vielseitiger Bereich, jeden Tag erlebe ich etwas Neues – seien es die interessanten Kontakte, unterschiedliche Kunden, die Einblicke in die Unternehmen der Partner sowie deren Produktionen und Abläufe. Jeder Partner hat eigene Ideen und packt Dinge individuell an, das fasziniert mich und lässt mich neugierig bleiben.“ Dafür fährt Maximilian Seigerschmidt gerne über 70.000 Kilometer im Jahr und sammelt auch den einen oder anderen Strafzettel. Aber er habe noch keinen Punkt in Flensburg kassiert, seit er für die Mobile University arbeite, stellt er mit einem Grinsen klar. Was ihn antreibt, sei der gemeinsame Erfolg, „dass beide Seiten – Partner und Mobile University – von der geschlossenen Kooperation profitieren,“ das macht dem Reisenden an seinem Job am meisten Spaß.

 

Hundert Kooperationen in nur zweieihalb Jahren

Doch bis dahin war und ist es oft ein langer Weg. „Ich musste immer wieder Lehrgeld bezahlen. Zum einen, weil ich nicht aus der Branche war und zum anderen, weil in einer Hochschule alles anders läuft als in der Wirtschaft“, erklärt Maximilian Seigerschmidt. „Beim Verkauf von Bildungsleistungen gibt es ganz andere Regeln.“ Die Gesetze, die man in einem betriebswirtschaftlichen Studium lernt, greifen nicht. Alles was er und sein vierköpfiges Team leiste, sei eine Investition in die Zukunft. „Wir arbeiten immer für den Erfolg des nächsten Jahres“, sagt er. „Denn zwischen dem ersten Termin mit der Geschäftsführung in einem Unternehmen und der ersten Immatrikulation eines Mitarbeiters liegt unfassbar viel Zeit.“ Doch nicht nur seine gefahrenen Kilometer zahlen sich aus: „Wir haben Anfang des Jahres die hundertste Kooperation mit einem Unternehmen geschlossen. Und peu à peu ernten wir nun die Früchte unserer Bemühungen: Die Zahl der Studierenden, die wir als Ressort Corporate Relations durch die Partnerschaften zu Unternehmen gewinnen, weil wir diese von unserem Ausbildungskonzept überzeugen konnten, und sie uns nun die Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter anvertrauen, hat sich von Jahr zu Jahr verdoppelt.“

 

Zukünftige Ziele fest im Blick

Auf dem Erfolg wird sich nicht ausgeruht. Längst werden die Fühler zu potenziellen Partnern über die Landesgrenzen und in Übersee hinaus ausgestreckt – Stichwort ‚study and travel‘ in Australien. Schließlich kennt das Bildungsmodell der Mobile University auch keine Grenzen. Mit dem Einstieg in den internationalen Markt hat Maximilien Seigerschmidt sein zukünftiges Vertriebsziel bereits fest im Blick, denn das Ressort Corporate Relations soll zu einem wesentlichen Standbein für das Wachstum der Hochschule ausgebaut werden: „Ich wünsche mir weitere Partnerschaften auf Augenhöhe mit großartigen Unternehmen und tollen Namen – national und international.“

 

Der Wald als Ort der Entschleunigung

Wenn Maximilian Seigerschmidt einmal eine Pause von seinem schnelllebigen Job braucht, dann zieht es den begeisterten Jäger in den Wald. „Ich habe seit kurzem ein Gebiet zwischen meinem Zuhause und dem Büro gepachtet, damit ich endlich wieder häufiger in den Wald gehen kann“, so sein Vorsatz. Denn 2018 war er viel zu selten in der Natur, dieser Ausgleich habe ihm merklich gefehlt. Und so tauscht der Head of Corporate Relations Smartphone gegen Messer, sitzt stundenlang auf dem Hochsitz und beobachtet die Wildtiere oder legt für die Revierpflege Kilometer um Kilometer zurück – ganz ohne Bewegung geht es auch hier nicht, nur eben etwas langsamer.